Ersatz
Schmutzfänger-Siebe: Ersatz für
Y-Schmutzfänger
Der Siebeinsatz im Y-Schmutzfänger sitzt schräg im Strömungsweg und trägt den vollen Differenzdruck. Wird er nicht rechtzeitig gereinigt, drückt es ihn ein – dann hält er nichts mehr zurück, ohne dass es jemand merkt.
Wir fertigen diese Siebe nach – für Armaturen jeder Herkunft, in der Maschenweite Ihrer Wahl. Ein eingedrücktes Sieb ist kein Grund, die Armatur zu tauschen.
Bauform
Warum dieses Sieb anders gebaut ist
Im Korbfilter liegt der Einsatz in einem Behälter und wird von oben entnommen. Im Y-Schmutzfänger steckt er im Schrägabgang, wird vom Medium quer angeströmt und von einer Verschlussschraube gehalten. Das stellt andere Anforderungen.
Stützkorb trägt, Gewebe filtert
Bei feinen Maschenweiten braucht das Gewebe einen Lochblechkorb unter sich. Ohne ihn beult das Sieb schon bei mäßigem Differenzdruck aus.
Zylindrisch oder kegelig
Die Form richtet sich nach dem Gehäuse. Bei kegeligen Sieben brauchen wir zusätzlich den Durchmesser der Spitze.
Rand und Bördelung
Der Rand bestimmt, ob der Einsatz dicht sitzt. Wie er ausgeführt ist, sieht man auf einem Foto besser als in jeder Maßangabe.
Ab 60 mm Durchmesser
Kleinere Siebe fertigen wir nicht wirtschaftlich nach – dort ist das Originalteil meist noch zu bekommen.
Gleich mitwechseln
Die Dichtung gehört dazu
Wer den Schmutzfänger für den Siebwechsel öffnet, sollte die Dichtung der Verschlussschraube gleich mit erneuern. Sie ist nach Jahren im Betrieb hart geworden und dichtet beim zweiten Zusammenbau oft nicht mehr sauber.
Wir fertigen Dichtungen nach Nutmaß – auch für Armaturen, die nicht aus unserer Fertigung stammen. Nennen Sie uns Außendurchmesser, Innendurchmesser und Dicke, oder legen Sie die alte Dichtung dem Muster bei.
- Flach- und Formdichtungen nach Nutmaß
- Werkstoff passend zu Medium und Temperatur
- auch für fremde Fabrikate
- als Satz zusammen mit dem Siebeinsatz
Nachrüsten
Damit der Zeitpunkt nicht mehr geraten wird
Die häufigste Ursache für ein eingedrücktes Sieb ist ein Reinigungsintervall nach Kalender statt nach Zustand. Wann das Sieb voll ist, hängt am Medium – sichtbar wird es nur am Differenzdruck.
Anschlüsse prüfen
Viele Armaturen haben vor und hinter dem Sieb bereits Muffen. Sind sie vorhanden, ist die Nachrüstung eine Sache von Minuten.
Anzeige wählen
Eine optische Anzeige genügt für die Sichtkontrolle vor Ort. Ein Manometer mit Kontakt meldet an die Leitwarte.
Schwelle festlegen
Der Wert bei sauberem Sieb ist der Ausgangspunkt. Steigt er deutlich, ist Reinigen fällig – lange bevor etwas eingedrückt wird.
Vier Angaben genügen. Außendurchmesser, Höhe, Maschenweite und Werkstoff – abgenommen am Altteil. Ein Foto zeigt uns dazu die Ausführung von Rand und Boden. Wie Sie die Maße nehmen, steht auf der Übersichtsseite: Was wir für ein Schmutzfängersieb brauchen →
Häufige Fragen
Was oft gefragt wird
Meist nicht. Eingedrückt wird ein Sieb, wenn es zusetzt und der Differenzdruck steigt, bis das Material nachgibt. Die Abhilfe ist entweder ein kräftigerer Stützkorb, eine gröbere Lochung oder eine Anzeige, die den Reinigungszeitpunkt sichtbar macht.
Ab etwa 60 mm Außendurchmesser des Siebs. Darunter lohnt der Nachbau selten – dort sind Originalteile meist noch erhältlich.
Dann genügen der Außendurchmesser des Siebs, seine Höhe und ein Foto des ausgebauten Teils. Falls das Sieb nicht mehr auffindbar ist: Nennen Sie Nennweite, Druckstufe und Bauart der Armatur, dann kommen wir über die Gehäusemaße zum Ziel.
Ja, mit einem passenden Stützkorb darunter. Rechnen Sie dann mit kürzeren Reinigungsintervallen – ein feineres Sieb setzt sich schneller zu.
Ja. Magnetstäbe im oder am Siebeinsatz halten ferritischen Abrieb zurück, den auch ein feines Gewebe durchlässt. Das ist bei Pumpenverschleiß und Zunder aus Rohrleitungen die wirksamste Ergänzung.
Weiterführende Themen
Schmutzfängersieb anfragen
Außendurchmesser, Höhe, Maschenweite, Werkstoff – oder ein Foto des ausgebauten Siebs. Die passende Dichtung legen wir Ihnen dazu.