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Industriefilter
Industriefilter
aus eigener Fertigung
Wir bauen Industriefilter für flüssige, viskose und gasförmige Medien – vom einzelnen Filtergehäuse bis zum Filter im fertigen Anlagenmodul. Unsere Filter für die Industrie fertigen wir aus Stahl oder Edelstahl, jeden nach Ihren Prozessdaten. Ob Flüssigkeitsfilter, Gasfilter oder Schmutzfänger für die Rohrleitung: Welche Bauart passt, entscheidet sich an der Schmutzfracht, am Platz und daran, ob die Anlage zum Reinigen stehen darf.
Bauarten
verschiedene Grundformen
Nennweiten
DN10 bis DN1000
Druckstufen
PN6 bis PN40, höher auf Anfrage
Fertigung
Konstruktion und Schweißen im Haus
Drei Fragen entscheiden über die Bauart
Die erste ist die Schmutzfracht. Fällt wenig an, genügt der Y-Schmutzfänger im Rohr. Steigt sie, bringt die Topfform ein Vielfaches an Siebfläche – Siebkorb- oder Einfachfilter. Wer selten reinigen will, gewinnt hier am meisten.
Die zweite ist die Verfügbarkeit. Darf die Anlage zum Siebwechsel nicht stehen, wird es der Doppelfilter: zwei Kammern, eine Umschalteinheit, und die Reinigung des Siebeinsatzes läuft während der Produktion weiter.
Die dritte ist der Bauraum. In enger Verrohrung entscheidet die Baulänge, ob ein Filter überhaupt hineinpasst. Dafür gibt es drei Wege: den T-Filter für senkrechten wie waagerechten Einbau, den Eckfilter mit 90°-Umlenkung und die Sonderbaulänge.
- Wenig Schmutz, enges Rohr: Y-Schmutzfänger
- Viel Schmutz, lange Standzeit: Siebkorb- oder Einfachfilter
- Kein Stillstand erlaubt: Doppelfilter mit Umschalteinheit
- Hohe Temperatur, wenig Platz: T-Filter
- Hygienische Reinigung ohne Werkzeug: Topfschmutzfänger
- Metallische Partikel: Siebkorb mit Magnetstäben
Bauarten
Industriefilter in acht Grundformen
Die Reihenfolge folgt dem, wonach im Alltag am häufigsten gefragt wird. Die Datenzeile nennt die Standardwerte – darüber hinaus legen wir auf Anfrage aus.
Siebkorbfilter
DN50–DN1000 · PN6–PN40 · Stahl, Edelstahl, Sonderwerkstoffe · Hochdruckausführung SKF-H bis PN63
Sonderbauten
Konstruktion nach Ihren Prozessdaten · Eckfilter 90°, Sonderbaulängen, Sonderwerkstoffe
Fertigungstiefe
Filterbau: vom Einzelbauteil bis zum Anlagenmodul
Filterbau aus einer Hand
Als Hersteller von Filtertechnik für die Industrie decken wir den ganzen Filterbau ab: Auslegung, Konstruktion, Fertigung und Prüfung. Industriefilter aus Stahl und Edelstahl entstehen damit aus einer Hand. Sie haben einen Ansprechpartner von der ersten Frage bis zur Abnahme.
Jedes Industriefiltergehäuse fertigen wir aus Stahl oder Edelstahl und prüfen es vor der Auslieferung. Wir liefern den Filter als Einzelbauteil, mit Anbauarmaturen vormontiert oder als Filteranlage für die Industrie, komplett im Anlagenmodul. Konstruktion, Zuschnitt, Schweißen, Oberfläche und Prüfung liegen im eigenen Haus – deshalb sind Sonderabmessungen kein Aufpreis auf ein Katalogteil, sondern der Regelfall.
Wer einen Filter beschafft, braucht meist mehr als das Filtergehäuse: Absperrarmaturen, Differenzdruckanzeige, Standfüße, Heizmantel, Isolierung, Zeugnisse. Das kommt aus derselben Fertigung und ist unter Ausstattung und Optionen → im Einzelnen beschrieben.
Technische Daten
Die Grenzwerte der Bauarten im Vergleich
Die Tabelle zeigt die Werte der Standardausführung. Weitere Nennweiten, Druckstufen und Temperaturbereiche legen wir auf Anfrage aus – beim Siebkorbfilter etwa −200 bis +450 °C.
| Bauart | Nennweite | Druckstufe | Temperatur | Siebeinsatz |
|---|---|---|---|---|
| Siebkorbfilter Typ SKF | DN50 – DN1000 | PN6 – PN40 | −10 bis +50 °C | Stützkorb 1.4301, Feinsieb 1.4401 |
| Hochdruckausführung Typ SKF-H | nach Auslegung | bis PN63 | nach Auslegung | wie SKF |
| Einfachfilter Typ EF | DN50 – DN500 | PN6 – PN40 | −10 bis +50 °C | Feinsieb 1.4401, Maschenweite 1 mm |
| Doppelfilter Typ DF | DN50 – DN300 | PN6 – PN16 | −10 bis +50 °C | Stützkorb 1.4301 |
| Doppelfilter Typ DF | DN50 – DN150 | PN6 – PN40 | −10 bis +50 °C | Stützkorb 1.4301 |
| T-Filter Typ TF | DN100 – DN1000 | nach Auslegung | −10 bis +400 °C | Siebplatte 1.4301, Rundlochung 3 mm |
| Topfschmutzfänger Typ PSA | DN15 – DN100 | PN10 | bis +150 °C | Feinsieb 1.4401, Maschenweite 0,5 mm |
| Y-Schmutzfänger | DN10 – DN500 | PN6 – PN40 | nach Werkstoff | Maschenweite 0,01 – 10 mm |
Einsatzstellen
Wo unsere Filter arbeiten
Die häufigsten Einbaustellen liegen selten im Hauptstrom. Der Filter steht dort, wo das Bauteil sitzt, das Schaden nimmt.
- Schutz von Wärmeübertragern
- Sprühdüsensysteme und Entzunderung
- Schmierölsysteme und Raffination
- Kesselspeisewasser und Kühltürme
- Papierstrich und Bewässerungsanlagen
- Abwasser- und Kläranlagen
Branchen
Für wen wir bauen
Kraftwerke und Fernwärmezentralen, Stahl- und Papierindustrie, Raffinerien, Textilindustrie, Gebäudetechnik, Lebensmittelbereiche sowie Abwasser- und Kläranlagen.
Nennen Sie uns den Prozess, nicht die Artikelnummer
Medium, Volumenstrom, Druck, Temperatur und das Bauteil, das geschützt werden soll – daraus legen wir Bauart, Nennweite, Maschenweite und Werkstoff aus. Zeichnungen zu jeder Nennweite gibt es auf Anfrage.
Häufige Fragen
Das hängt an drei Dingen: wie viel Schmutz anfällt, ob die Anlage zum Reinigen stehen darf und wie viel Platz die Verrohrung lässt. Bei geringem Schmutzanfall genügt der Y-Schmutzfänger, bei hoher Schmutzfracht bringt die Topfform mehr Siebfläche, und wenn kein Stillstand möglich ist, wird es der umschaltbare Doppelfilter.
Ja. Die Tabelle nennt die Datenblattwerte; darüber und darunter legen wir auf Anfrage aus. Dasselbe gilt für Druckstufen und Temperaturbereiche – beim Siebkorbfilter etwa −200 bis +450 °C.
Beide sind Topffilter mit großer Siebfläche. Der Siebkorbfilter deckt den größeren Nennweitenbereich ab und arbeitet mit Stützkorb und Feinsieb, der Einfachfilter ist auf DN50 bis DN500 ausgelegt und trägt ein Feinsieb mit 1 mm Maschenweite als Standard. Welcher günstiger liegt, hängt an Nennweite, Druckstufe und Filterfeinheit.
Ja. Ersatzsiebe, Dichtungswechsel, der Anbau einer Differenzdruckanzeige oder einer Entleerung und auch das Konstruieren eines Heizmantels sind an fremdgelieferten Schmutzfängern möglich. Nennen Sie uns Typ und Nennweite, bei Sieben genügen die Maße des Altteils.
Werkszeugnis 2.2 und Abnahmeprüfzeugnis 3.1 nach EN 10204, Druckprüfprotokoll, Konformitätserklärung nach DGRL 2014/68/EU. Was im Einzelnen dazugehört, steht unter Zeugnisse und Dokumentation.
Weiter im Zusammenhang
Ihr Prozess, unsere Auslegung
Schicken Sie uns die Betriebsdaten und – sofern vorhanden – das Schema der Einbaustelle. Sie erhalten eine Auslegung mit Bauart, Nennweite, Maschenweite und Werkstoff.