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Allgemeine Optionen
Kundenspezifische
Anschlüsse
Die Anschlüsse des Filters müssen zur Leitung passen – nicht umgekehrt. Wir fertigen mit genau der Anschlussart, die Ihre Rohrleitung vorgibt: Flansch nach DIN oder ANSI, Schweißende, Gewinde, Milchrohrverschraubung oder Klemmverbindung. Adapter und Passstücke entfallen damit vollständig.
Flansch metrisch
DIN EN 1092-1
Flansch US
ANSI CL150 – CL300
Schweißende
DIN EN 12627
Baulänge
EN 558-1 oder nach Maß
Warum der Anschluss über die Einbauzeit entscheidet
Standardfilter zwingen die Anlage zum Kompromiss: Passt die Anschlussart nicht, werden Adapterstücke, zusätzliche Flanschpaare oder Übergangsstücke eingebaut. Jede zusätzliche Verbindung bedeutet eine weitere potenzielle Leckagestelle, mehr Einbaulänge und zusätzliche Dichtungen im Wartungsplan.
Weil wir jeden Filter als Einzelstück fertigen, wird der Anschluss Teil der Konstruktion. Sie geben Nennweite, Norm, Druckstufe und – falls erforderlich – die genaue Baulänge vor; wir legen Gehäuse und Anschluss gemeinsam aus und prüfen sie als eine Einheit.
- Keine Adapter, keine zusätzlichen Dichtstellen
- Baulänge exakt nach vorhandenem Rohrleitungsmaß
- Mischbare Anschlussarten an Ein- und Austritt
- Werkstoff des Anschlusses passend zum Gehäuse
Ausführungen
Die Anschlussart bestimmt, wie der Filter in die Leitung kommt – und wie schnell er sich zur Reinigung wieder lösen lässt.
Flanschanschluss
DIN EN 1092-1 · ANSI CL150 – CL300
Der Standard. Dichtfläche Form B1 nach DIN, RF bei ANSI. Vorschweißflansche für höhere Druckstufen. Baulänge nach EN 558-1 Reihe 1 oder nach Ihrem Einbaumaß.
Schweißende
DIN EN 12627 · ANSI
Für die dauerhafte Verbindung ohne Flanschpaar. Spart Baulänge und Dichtstellen – eingesetzt vor allem bei Großnennweiten und in Fernwärmeleitungen.
Gewinde
Innen- und Außengewinde · NPT-Muffe
Bei kleinen Nennweiten die kompakteste Lösung. Auch als Kombination: Gehäuse DN50 mit Stutzen 1 Zoll Innengewinde.
Milchrohrverschraubung
DIN 11851
Lösbare Verschraubung ohne Werkzeug, glatte Innenkontur. Auch als Anschweißende ausführbar.
Klemmverbindung
aseptisch · spaltfrei
Klemmring, Tri-Clamp oder Klammerflansch. Öffnen und Schließen ohne Werkzeug, spaltfreie Dichtung für Anlagen mit häufiger Reinigung.
Sonderanschlüsse
nach Vorgabe
Kupplungen wie System Perrot, Prozessanschlüsse abweichend von der Gehäusenennweite, Erdungslaschen bei brennbaren Medien oder seitlich versetzte Stutzen.
Technische Daten
| Anschlussart | Norm und Ausführung |
|---|---|
| Flansch metrisch | DIN EN 1092-1 Form 01 |
| Flansch US | ANSI CL150 – CL300, RF |
| Schweißenden | DIN EN 12627 · ANSI |
| Gewinde | Außengewinde · NPT-Gewindemuffe |
| Anschlussart | Norm und Ausführung |
|---|---|
| Milchrohr | DIN 11851 |
| Klemmverbindung | aseptisch, spaltfrei |
| Baulänge | EN 558-1 Reihe 1 oder nach Maß |
| Dichtflächen | Vorsprung/Rücksprung · Nut/Feder auf Anfrage |
Wann sich der Sonderanschluss lohnt
Beim Ersatz eines Bestandsfilters, wenn Einbaulänge und Flanschbild vorgegeben sind und die Leitung nicht angepasst werden soll. Ebenso bei international gelieferten Anlagen, in denen metrische und ANSI-Normen aufeinandertreffen. Und überall dort, wo häufig gereinigt wird: Klemmverbindungen lassen sich ohne Werkzeug lösen und hinterlassen keine Spalten, in denen sich Rückstände halten.
Häufige Fragen
Ja. Vor Produktionsbeginn erhalten Sie den Konstruktionsentwurf zur Freigabe – die Zeichnung weist auch Anschlussart, Flanschbild und Baulänge aus. Erst wenn Sie sie bestätigt haben, geht der Auftrag in die Fertigung. Änderungswünsche arbeiten wir vorher ein.
Gern. Zeichnungen, Spezifikationen, Stücklisten oder das Datenblatt des Vorgängerfilters sind die beste Grundlage. Unsere Konstrukteure übernehmen Ihre Vorgaben und passen sie an, wo es die Fertigung oder das Regelwerk erfordert – Abweichungen stimmen wir vorher mit Ihnen ab.
Ja. Wir kombinieren zum Beispiel einen ANSI-Flansch am Eintritt mit einem DIN-Flansch am Austritt, wenn die Anlage an dieser Stelle die Norm wechselt.
In der Regel ja. Senden Sie uns das Einbaumaß zwischen den Flanschen – wir konstruieren den Filter so, dass er ohne Anpassung der Rohrleitung passt.
Standard ist Form B1 (Vorsprung) nach DIN EN 1092-1, bei ANSI die Ausführung RF. Nut/Feder und andere Dichtformen fertigen wir auf Anfrage.
Ja – der Anschluss wird im Gehäusewerkstoff ausgeführt, also auch in Duplex, Monel oder Hastelloy.
Ja, das ist sogar häufig sinnvoll: Ein größeres Gehäuse vergrößert die Filterfläche und senkt den Druckverlust, während der Anschluss der Leitung folgt – etwa Gehäuse DN300 mit Prozessanschluss DN100.
Weitere Optionen im Filterbau
Alle Themen im Überblick: Ausstattung und Optionen
Anschluss gemeinsam festlegen
Nennen Sie uns Nennweite, Norm, Druckstufe und das vorhandene Einbaumaß – wir konstruieren den Filter so, dass er ohne Anpassung der Rohrleitung passt.